Camino del Norte 

Die ersten 100 km vom Camino del Norte, nach dem Start in Irun sind die landschaftlich schönsten von allen Jakobswegen. Der Weg führt immer direkt am Meer entlang und belohnt mit atemberaubenden Küstenabschnitten. Die Meerluft und auch die Akustik des Meeres geben einem ein unglaublich schönes Glücksgefühl. Später führt der Weg auch durch Wälder, über Wiesen, Berge, vorbei an kleinen Dörfern und Hafen-Städten wobei viele Höhenmeter bezwungen werden müssen. 

 

Zu empfehlen ist jeweils immer der Wegverlauf welcher direkt an der Küste liegt. Dieser ist natürlich anspruchsvoller (Feldwege) als der Zental gelegene Weg (Straße). Für mich hat sich jedoch nicht der Sinn entschlossen wieso ich auf der Straße laufen sollte, nur damit ich früher in der Herberge bin, jedoch nichts von der atemberaubenden Landschaft sehe. 

 

Der Camino del Norte kann theoretisch das ganze Jahr gewandert werden. Da es aber eine Saison bei den Herbergen gibt, ist eine Wanderung mit ausreichend geöffneten Herbergen von Februar bis Oktober möglich.

 

Für den kompletten Weg von Irun nach Santiago de Compostela benötigt man für die gesamte Strecke von 815 km zwischen 30 und 50 Tagen. Ca. 8-10% der Pilger gehen diesen Weg. Empfehlenswert ist aber der Abschluss der Pilgerreise in Kap Finisterre oder Muxia. Für die Strecke bis dorthin, knapp 100 km muss man zusätzlich nochmals 3-4 Tage einplanen.

 

Der Camino del Norte ist gut beschildert und verfügt über eine hohe Abdeckung an kirchlichen sowie privaten Herbergen und Hotels. In den privaten Herbergen werden Shuttle für den Transport der Rücksäcke (viele wollen oder können Ihr gesamtes Gepäck nicht tragen) angeboten. Dieser Service kostet pro Transport ca. 5.-€. Falls man nicht mehr weitergehen kann oder möchte, kann man sich jederzeit mit dem Handy ein Taxi rufen, um zur Herberge gebracht zu werden. 

 

Für den Camino del Norte empfehle ich die App von Wise Pilgrims Wisely + the Camino del Norte" fürs iPhone und für Android. Eine hervorragende App, die ich übrigens von allen Jakobswegen von diesem Anbieter habe. Wer nicht auf das Hardcover als Buch verzichten möchte empfehle ich das Outdoor Buch Spanien: Jakobsweg Küstenweg vom Conrad Stein Verlag.


Camino del Norte 

von Irun nach Santiago de Compostela 

815 km 

vom 02.04 bis 28.04.2018


Anreise Camino del Norte 2.4.2018

Um 12.00 Uhr bin ich in Köln abgeflogen. Der Flieger ist pünktlich um 14.00 Uhr in Vitoria gelandet und ich konnte nach der Landung direkt mit dem Shuttlebus zum Hauptbahnhof fahren. Dort kaufte ich mir ein Ticket für 12.50.-€. Um 15.45 Uhr ist dann der Bus nach San Sebastian gefahren. Die Fahrt dauerte 1.5 Stunden. Nach der Ankunft bin ich dann direkt zum Zug in der Nähe und für 1.90.-€ nach Irun gefahren. Dort bin ich dann in die Alberque Municipal gegangen, welche schon recht voll war. Abends gab es dann eine Pizza, da die Supermärkte aufgrund eines Feiertages geschlossen hatten.


Tag 1 Camino del Norte 3.4.2018

Irun-San Sebastian 31.5 km

Heute Morgen wurden wir um 6.30 Uhr vom Hospitaliero mit Musik geweckt. Die Nacht war recht unruhig da 4 von 6 Pilgern im Raum geschnarcht haben. In der Küche gab es kostenlos Kaffee und Toast. Ich trank 2 Kaffee und aß 2 kleine Muffins und wartete darauf das es etwas heller draußen wurde damit ich losgehen konnte. Ich entschied mich nicht den alpinen Weg zu gehen da ich diesen ja bereits vor 2 Jahren gegangen bin. Der Weg lief seitlich entlang des Berges mit deutlich weniger Steigung. Unterwegs überholte ich einige Pilger und machte nach 10 km auf einem Stein eine kurze Pause. Hier machte sich mein neu erworbenes faltbares Sitzkissen bezahlt. Man Sitz darauf herrlich bequem und warm. Kurz nach der Pause traf ich einen deutschen, mit dem ich zusammen weiterging. In Pasajes de San Juan setzte ich mit der Fähre über. Hier war jedoch der ursprüngliche Weg aufgrund von Bauarbeiten gesperrt, wodurch wir die Alternativ-Variante gehen mussten. Diese war deutlich flacher. In San Sebastian angekommen ging ich in den Supermarkt und kaufte für mein Mittagessen ein, welches ich direkt vor der Tür auf einer Bank verzehrte. Die Stadt war recht voll mit Touristen, Wanderer habe ich jedoch keine gesehen. Viele Leute lagen am Strand oder gingen im Meer baden. Bis zur Herberge, in der ich 2016 schon übernachtete waren es ca. 2 km. Um 15 Uhr traf ich dort ein. Auf dem Zimmer traf ich einen Belgier mit dem ich im Supermarkt fürs Abendessen und Frühstück einige Lebensmittel einkaufte.


Tag 2 Camino del Norte 4.4.2018

San Sebastian-Deba 46 km

Heute Morgen gab es Müsli mit Jogurt zum Frühstück. Danach bin ich um 8.15 Uhr aufgebrochen. Es war recht kühl heute und sehr windig. Auf dem Weg fand ich meine Markierung von genau 2 Jahren auf einem Stein wieder. Sie war gut erhalten und tadellos zu lesen. In Zumaia traf ich Kevin aus Deutschland den ich gestern Abend schon in meinem Zimmer in der Albergue getroffen hatte wieder. Wir beschlossen weitere 13 km bis Deba zusammen zu gehen. Bei Elorriaga (Deba) entschlossen wir uns für die Küstenvariante. Diese wurde im Buch als besonders schön aber auch sehr anstrengend angegeben. Und oh ja die Steigungen waren brutal anstrengend. Es ging extrem steil bergauf und wieder bergab. Als Belohnung bekam man eine tolle Küstenlandschaft mit einzigartig geformten Felsen geboten. Meiner Meinung nach das anstrengendste Stück auf bisher allen Caminos. Ein Stück meiner Halterung vom Stock brach ab, aber ich konnte ihn ganz normal weiter nutzen, musste lediglich das untere Stück Stock tiefer in die Halterung schieben. Das letzte Stück gingen wir dann auf der Straße und erreichten um 18.45 Uhr die Herberge in Deba die in einem alten Bahnhof untergebracht war. Nach dem Duschen ging es gegenüber ins Restaurant wo es ein tolles Pilgermenü für 12.-€ gab. Gegen 22.30 Uhr kamen noch weitere 10 Pilger in den Schlafraum weshalb es erst gegen 23.30 Uhr mit dem schlafen klappte.


Tag 3 Camino del Norte 5.4.2018

Deba-Markina-Xemein 28 km

Heute Morgen hatten wir neben dem Restaurant im Café ein Frühstück. Der Weg ging heute direkt erstmal fast 1.5 Stunden steil den Berg hinauf. Der Boden war leider noch sehr matschig und Nass und man musste aufpassen nicht hinzufallen.


Tag 4 Camino del Norte 6.4.2018

Markina-Xemein-Eskerika 38 km

Heute Morgen habe ich in der Herberge gefrühstückt und bin dann um 7.30 Uhr gestartet. Den Weg kannte ich ja noch von 2 Jahren zuvor. Bereits am Morgen war es schon sehr warm und der Weg ging direkt wieder steil bergauf. Ab Mittag hatten wir knapp 26 Grad und die Sonne knallte erbarmungslos. Ich bin den ganzen Tag mit meinem Sonnenhut gelaufen, um einen Hitzeschlag zu vermeiden. Aufgrund der extremen Anstrengung und der Hitze trank ich heute unglaublich viel. Das Laufen machte bei dieser Strecke und Temperaturen wirklich kein Spaß und ist schon äußerst Grenzwertig. Schatten war auf der Strecke heute so gut wie keiner vorhanden. Die letzten 4 km bis zur Herberge, wie sollte, es auch anders sein gingen nochmals steil bergauf. Zum Schluss nochmals die volle Dröhnung. Um 17 Uhr bin ich dann endlich in der Herberge Alberque Eskerika angekommen. Hier waren bereits einige Deutsche Pilger da. Auch Kevin war da und später folgte Astrid. Ich habe mir mit Kevin dann Soße und Spagetti gemacht, die wir vom Hospitaliero gekauft hatten.



Tag 5 Camino del Norte 7.4.2018

Eskerika-Portugalete 37.5 km

Heute Morgen gab es in der Herberge ein karges Frühstück um 7.30 Uhr, bestehend aus Brotscheiben mit Marmelade, Kaffee und Orangensaft. Kevin und Astrid sind schon um kurz nach 7 Uhr losgegangen. Ich startete um 8 Uhr. Danach ging es zunächst den Berg zur Herberge wieder hinauf, den wir gestern ja runter gegangen sind. Nach ein paar Kilometern hatte ich zuerst Astrid und dann Kevin eingeholt. Mit Kevin bin ich dann den Rest der Strecke weitergegangen. Es gab wieder einige Steigungen und gegen 14 Uhr erreichten wir Bilbao. Wir mussten durch die ganze Stadt, welche stark besucht war, da Samstag war. Der restliche Weg verlief nur noch auf der Straße und war landschaftlich nicht schön anzusehen. Um 16:30 Uhr erreichten wir die Herberge, diese hatte aber leider keinen Platz mehr für uns, da bereits alle Betten belegt waren. Wir sind dann in die Pension La Guía in der Nähe gegangen. Ich habe mir mit Kevin ein Doppelzimmer für 32.-€ geholt. Die Zimmer und das Bad waren sehr sauber und geräumig. Nach dem Duschen bin ich dann in ein Restaurant in die Nähe gegangen und habe einen Pilger Menü für 8,90.-€ gegessen. Es war recht umfangreich. Nach dem Essen bin ich dann noch in den Supermarkt gegangen und habe einige Sachen für den nächsten Tag eingekauft.


Tag 6 Camino del Norte 8.4.2016

Portugalete-El Pontarron de Guriezo 42 km

Heute Morgen hatte ich auf dem Zimmer Milchreis, Kaffee und Banane gefrühstückt. Kevin ist um 7.30 Uhr aufgebrochen und ich um kurz nach 8 Uhr. Da heute Sonntag war, gab es auf dem Weg aus Portugalete raus extrem viele Tages-Pilger. Es waren auch sehr viele Radfahrer unterwegs. Der Weg verlief heute wieder direkt an der Küste und bot eine sehr schöne Aussicht auf das Meer. In Castro-Urdiales musste man wieder durch die gesamte Stadt gehen. Da ich an einem Burger King vorbeikam und es Zeit zum Mittagessen war, ging ich hinein und bestellte mir 2 Whopper Junior. Kurz danach traf ich Kevin auf einem Waldweg wieder. Die letzten Kilometer bis zur Herberge zogen sich ziemlich und verliefen direkt auf der Landstraße. Um 17 Uhr holten wir uns den Schlüssel zur Herberge in der Bar. Wir waren die einzigen Pilger dort. Auf eine Dusche verzichteten wir heute, da die Kabine recht abenteuerlich aussah und nicht zum Duschen einlud. In der Bar bestellten wir uns zum Abendessen Tortilla und Baquette mit Schinken. Ein Pilgermenü wurde leider nicht angeboten.


Tag 7 Camino del Norte 9.4.2018

El Pontarron de Guriezo-Guemes 35 km

Heute Morgen gab es nur einen Jogurt und drei Milchbrötchen aus dem Rucksack. Dann gingen wir los. Wir wählten den Küstenweg, da dieser in der App kürzer erschien. Der Feldweg führte zu einem riesigen Berg, wo wir einen extremen Anstieg auf einem winzig schmalen Pfad nach 4 km mit 400 Höhenmetern hatten. Dieser Weg war mit schwarzen Pfeilen markiert. Fast oben angekommen war eine Markierung nach Liedo nach links, laut der Karte mussten wir aber weiter geradeaus. Wir entschieden uns wieder zurückkehren und über die Landstraße nach Laredo zu laufen. Auf der Landstraße stoppte ich ein Auto und der Fahrer nahm uns nach Laredo mit, denn ich hatte keine Lust den Weg doppelt zu gehen.Danach gab es erstmal ein kleines Frühstück in einem Café. Am Busbahnhof sind wir dann um 11 Uhr mit dem Bus nach Santona gefahren. Die Fähre sollte eigentlich auch fahren, wir hatten, aber wenig Hoffnung, das diese zeitnah ablegt und wir wollten unnötiges Warten verhindern darum entschieden wir uns für den Bus. Nach 20min Fahrt erreichten wir Santona und gingen von dort zu Fuß weiter. In Berria wählten wir den Weg an der Küste. Nach einem steilen Berg mit spitzen Steinen, die mit Bergschuhen sicher Spaß gemacht hätten, ich habe jedoch nur weiche Sohlen und daher war es eher eine Qual für die Füße, erreichten wir den Strand. Der Weg verlief jetzt 4 km direkt über den Strand und wir erreichten Noja. Wir aßen ein Pilgermenü, bevor wir unseren Weg fortsetzten. In Meruelo wollten wir eigentlich in der Herberge übernachten. Wir erreichten diese um 17 Uhr, genau als es anfing zu regnen. Leider war diese geschlossen, offensichtlich nicht erst seit kurzem. Der Regen wurde nun sehr heftig und wir mussten nochmals 5 km zur nächsten Herberge La Cabana del abuelo Peuto gehen. Dort kamen wir gegen 18.30 Uhr ziemlich durchnässt an. Hier waren bereits relativ viele Pilger vor Ort. Zuerst haben wir eine Information über den Gründer der Herberge und seine Geschichte erhalten, danach wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Wir haben noch Wäsche gewaschen und getrocknet. Das Zimmer, in welchem wir geschlafen haben war komplett mit Pilgern gefüllt und es gab Dreier-Holzbetten übereinander.


Tag 8 Camino del Norte 10.4.2018

Guemes-Santander 15 km

Heute Morgen gab es um 8:00 Uhr ein gemeinsames Frühstück. Das Wetter für heute war ja sehr schlecht gemeldet. Bereits am Morgen regnet es schon leicht. Kurze Zeit später fing es heftigst an zu regnen. Ich entschied mich parallel vom Camino auf der Landstraße zu laufen, um die starken Windböen an der Küste zu vermeiden. Bereits nach 6 km war ich komplett Nass und das Wasser lief meinen Rücken runter. Der Regen wurde immer heftiger und ich stellte mich unter ein Carport. Kurze Zeit später kam der Eigentümer heraus und ich erzählte ihm das ich zur Fähre nach Somo müsste. Er war so freundlich und fuhr mich die 4 km bis nach Somo und ich konnte kurze Zeit später mit der Fähre nach Santander übersetzen. Die Fahrt dauerte circa 25 Minuten und kostet 2,85.-€. Kurze Zeit später traf ich Kevin in Santander und wir gingen um 13 Uhr in das Hostel Alberque Santander Central Hostel. Die Übernachtung kostet 20.-€ inklusive Frühstück. Es regnete nach wie vor aus Eimern und an Wandern war nicht zu denken. Nach der Dusche packte ich meine Klamotten, welche nahezu komplett Nass waren, in einen großen Sack und ging in einen nahegelegenen Waschsalon um diese zu trocknen.


Tag 9 Camino del Norte 11.4.2018

Santander-Boo de Pielagos 15 km

Heute Morgen hatten wir ein Frühstück im Hostel. Kevin ist dann mit dem Bus ca. 80 km weit weggefahren damit er den Weg noch schafft, da der Rückflug ja bereits gebucht hatte. Ich bin dann mit Vera aus Italien mit dem Zug 3 Stationen gefahren um aus der Stadt herauszukommen. Das Wetter war heute ja bereits extrem schlecht gemeldet und daher war für heute auch keine große Tour geplant. Wir sind dann knapp 15 km im Regen mit heftigen Gegenwind und knapp 6° bis zur Herberge Alberque Piedad gegangen und gegen 13 Uhr eingetroffen. Die Herberge war sehr gepflegt und abends konnte man dort ein Pilgermenü essen, welches unten in der Küche für einen zubereitet wurde. Der Tag war dann eine Zwangspause aufgrund des heftigen Wetters.


Tag 10 Camino del Norte 12.4.2018

Boo de Pielagos-Serdio 42 km + Taxi

Heute Morgen gab es ein Frühstück in der Herberge mit Toastbrot und Marmelade und Kaffee. Mit dem Zug bin ich dann 1 min und eine Station nach Mogro über die Brücke gefahren. Über die Brücke darf man leider nicht zu Fuß gehen und somit müsste man einen Umweg von knapp 8 km gehen. In Mogro bin ich dann gestartet. Heute war das Wetter wieder herrlich warm mit Sonnenschein und 17 Grad. Lediglich der Wind war an der Küste zum Teil eiskalt, weshalb ich mich nicht so richtig für das geeignete Oberteil entscheiden konnte und des Öfteren wechselte. Ich entschied mich in Comillas zu übernachten. Gegen 16:00 Uhr erreichte ich die öffentliche Herberge. Die Tür war verschlossen. Die Fenster waren jedoch geöffnet und man konnte hineinschauen. Drinnen waren aber alle Betten leer. Ich klopfte mehrfach und rief dann die Touristen Information an. Die Frau am Telefon war recht unfreundlich und konnte oder wollte nicht weiterhelfen. Dann wäre halt die Herberge zu und man hätte Pech. In der Nähe gebe es einige Hotels, da sollte ich dann übernachten. Also schaute ich in meiner App, welche Herbergen in der Nähe sind. In 8 km und auch in 16 km waren die Herbergen nach einem Anruf von mir auch geschlossen. Somit müsste ich mit einem Taxi für 20.-€ zur nächsten offenen Herberge nach Serdio knapp 22 km entfernt fahren. In der Herberge waren insgesamt 6 Pilger. Gegenüber gab es eine Bar, wo ich am Abend ein Pilgermenü aß.



Tag 11 Camino del Norte 13.4.2018

Serdio-Poo 39 km

Heute Morgen bin ich in das Café gegangen und habe dort eine Tortilla mit Café zum Frühstück gegessen. Kurz vor Llanes gab es noch einen Küstenweg, den ich gegangen bin. Dort hatte man wieder eine wunderschöne Aussicht auf das Meer. Bedingt durch die vielen Kühe und den Regen die letzten Tage gab es jedoch einige große Löscher in der Wiese, was das Gehen sehr anstrengend machte. Auch die Pfeile waren schlecht zu sehen und es kostete viel Zeit den Weg zu finden. Die restliche Hälfte des Küstenweges bin ich dann wieder auf die Straße gegangen. In Llanes gab es nur die Alberque La Casona del Peregrino, welche geöffnet hatte. Wie es so häufig in den großen Städten ist, so war diese wieder ein Reinfall. Kevin hatte mir schon gesagt das die Alberque schlecht geheizt ist und auch die Dame am Empfang sehr unfreundlich ist und genau so war es. Nach einigen Diskussionen weil ich ein Bett unten haben wollte forderte ich mein Geld zurück und verließ die Herberge. Bis nach Poo zur nächsten Herberge Alberque Laanes de Poo waren es noch circa 3 km. Kurz vor der Herberge traf ich noch David aus Deutschland, der mit mir dann zusammen zur Herberge nach Poo ging. Der Hospitaliero war bereits am Telefon sehr freundlich und die Herberge lag abseits der Straße schön ruhig gelegen. Den Check-in mussten wir jedoch dann über Hotels.com machen und er tippte die Daten dann noch in seinem Computer ab. Abends konnten wir ein Abendessen für 9.-€ wählen. Dies wurde in der Küche von ihm selbst zubereitet. Es waren auch zwei Mädels Deutschland, da die einen Work and Travel dort machten. Ich habe dort meine Wäsche für 5.-€ gewaschen und getrocknet. Ein Frühstück wurde auch angeboten, dafür wollte er jedoch 7.-€ haben. Bedingt dadurch hatte niemand in der Herberge morgens dort gefrühstückt.



Tag 12 Camino del Norte 14.4.2018

Poo-San Esteban de Leces 36 km

Heute Morgen hatte ich um kurz vor 8 Uhr nur zwei Milchbrötchen zum Frühstück. An einem Campingplatz in der Nähe habe ich mir dann einige Getränke aus dem Automaten gezogen. Kurz danach traf ich David wieder und wir fanden endlich um 8.30 Uhr ein Café in einem Hotel wo wir frühstücken konnten. Dort trafen wir auch zwei andere Pilger aus der Herberge wieder die auch die gleiche Idee hatten. In Ribadesella gab es wieder keine Herberge und ich ging nochmals 4.5 km bis zur Alberque San Esteban de Leces. Dort waren wir insgesamt sechs Pilger. Vier davon waren auch letzte Nacht in der Herberge in Poo. Da die Herberge recht abgelegen war, hing ein Menü aus und wir haben uns alle etwas um 18 Uhr zu essen zur Herberge bestellt. Das Essen sollte gegen 19 Uhr da sein. Wie es jedoch in Spanien so ist, kam das Essen jedoch erst um kurz nach 9 Uhr. Ich war ziemlich genervt, da ich extrem Hunger hatte. Das Essen war einigermaßen genießbar.



Tag 13 Camino del Norte 15.4.2018

San Esteban de Leces-Villaviciosa 36 km

Heute früh hatte ich eine Banane und ein Snickers zum Frühstück. Leider gab es die nächsten Kilometer kein Café. Die Feldwege waren mit Schlamm übersät und beinahe wäre ich heute 2x fast in den Matsch gefallen so rutschig war es. Nach knapp 14 km hatte doch ein Café geöffnet und ich habe mir zwei Tortilla und einen Kaffee gegönnt. In Colunga hatte ich dann jedoch vergessen noch Getränke und Essen einzukaufen. Auf den nächsten 20 km gab es leider keine Möglichkeit dazu. Ich habe mich deshalb nach 1 km entschieden die Landstraße zu laufen, da diese durch 2-3 Orte führt mit der Hoffnung das dort ein Café oder Restaurant geöffnet hat. Um 14.45 Uhr hatte ich endlich Glück und konnte mir ein Bocadillo mit Schinken und ein Bier bestellen. Ich war schon ziemlich entkräftet. Nach fast 18 km Landstraße kam ich endlich in der Herberge Alberque Villaviciosa an. Keine 2 Minuten später kam auch Mind aus Littauen an der auch gestern bei mir in der Herberge übernachtet hatte. Zusammen sind wir dann in den Supermarkt und haben später Spagetti zu Abend gemacht. Die Herberge war sehr ordentlich, sauber und die Küche war gut ausgestattet.


Tag 14 Camino del Norte 16.4.2018

Villaviciosa-Aviles 32 km + Bus

Heute Morgen bin ich mit Medim in die Nähe in ein Café gegangen. Danach sind wir aufgebrochen. Kurz nach Nievares gab es einen heftigen Berg zu bezwingen. Die Feldwege waren zum Teil sehr matschig und Nass und mit großen Steinen übersät. Das Wetter war heute sehr sonnig und heiß. Kurz vor Gijon habe ich Mind wieder getroffen und wir wollten zur Alberque gehen. Diese war aber zu und außerdem sehr schlecht bewertet. Wahrscheinlich war diese deshalb geschlossen. Da keine weiteren Herbergen in Gijon waren und außerdem der Weg von Gijon nach Avilés nur durch Industriegebiet ging haben wir uns entschlossen mit dem Bus dorthin zu fahren. Die Fahrt dauerte ca. 30 min und kostete 2.30.-€. Die Alberque Peregrinos Pedro Solis war ordentlich ausgestattet und es waren recht viele Pilger hier. Wir haben heute Abend wieder Nudeln mit Soße gemacht und fürs Frühstück Jogurt und Müsli gekauft.


Tag 15 Camino del Norte 17.4.2018

Aviles-Soto de Luina 41 km

Heute Morgen hatte ich Müsli mit Joghurt zum Frühstück, welches ich direkt in der Küche der Herberge mit der deutschen Frau zusammen gegessen habe. Der Weg verlief heute nahezu durch Waldwege. Aufgrund der Strecke entschied ich mich für eine Variante auf der Landstraße, wo ich leider insgesamt fast 18 km auf Asphalt gegangen bin. Man konnte von der Landstraße aus aber wenigstens wieder das Meer sehen. Gegen 17 Uhr erreichte ich die Herberge Alberque de Perregrinos de Soto de Luina. Diese war schon fast komplett mit Pilgern gefüllt. Und ich konnte noch einen Schlafplatz auf der oberen Etage bekommen.


Tag 16 Camino del Norte 18.4.2018

Soto de Luina-Cadavedo 24 km

Heute Morgen hatte ich die halbe Tortilla gegessen und zwei Milchreis. Heute gab es zwei Routen. Eine Route führte über einen sehr steilen Berg, dieser hatte jedoch keine Verpflegungsmöglichkeit auf 20 km. Ich entschied mich somit für die zweite Wegvariante welche 8-9 Auf- und Abstiege beinhaltete. Da jedoch mein Muskel am linken Fuß schmerzt, da ich gestern zwei bis dreimal auf einen großen Stein getreten bin, wollte ich heute nur die erste Etappe mit 24 km gehen. Ich entschied mich zunächst den Camino mit den Feldwegen zu gehen. Hier ging es jeweils sehr steil Berg ab und direkt wieder gegenüberliegend sehr steil Berg auf. Der Weg hatte einige Wasserhindernisse, welche mit Steinen überwunden werden mussten. Nachdem ich jedoch erneut zweimal auf einen Stein getreten bin, auf exakt dieselbe Stelle, die extrem weh tat ging ich den Rest der Strecke parallel auf der Straße. Um 13 Uhr erreichte ich dann Cadavedo und ging in die Herberge Casa Peregrino Covi y Peter für 10.-€ inklusive Frühstück. Bis 18 Uhr war ich der einzige Pilger hier. Eigentlich dachte ich das mir los sei da die öffentliche Herberge sehr schlecht bewertet war. Später folgt noch zwei deutsche Frauen und vier Jungs aus Deutschland. Um 19:00 Uhr bin ich mit den zwei deutschen Frauen in das Café vor der Herberge gegangen und wir haben ein sehr reichhaltiges Pilgermenü für 8,50.-€ gegessen.


Tag 17 Camino del Norte 19.4.2018

Cadavedo-Pinera 35 km

Heute Morgen gab es in der Herberge ein Frühstück mit Kaffee und Brot mit Marmelade. Es war bereits am Morgen schon recht warm. Der Weg ging wieder durch Waldwege und entlang der Straße. Gegen 12.30 Uhr erreichte ich Luarca und man hatte eine schöne Sicht auf den kleinen Hafen. Dort habe ich in einem Café zu Mittag gegessen. Danach ging es wieder steil bergauf. Es war jetzt schon knapp 23 Grad und mir wieder eindeutig zu warm. Die Strecke bis nach Pinera zog sich und gegen 16.30 Uhr erreichte ich die Herberge Alberque de Peregrinos de Pinera. Diese kostete 5.-€ zzgl. Abendessen 8.-€ und Frühstück 3.-€. Es waren 6 Pilger da. Um 19 Uhr wurde das Abendessen gekocht. Es gab Suppe, Salat und Spagetti Bolognese mit Spiegelei und einen Milchreis mit Erdbeeren. Das Essen war sehr lecker und reichhaltig. Ich war pappsatt.



Tag 18 Camino del Norte 20.4.2018

Pinera-Tapia de Casariego 35km

Heute Morgen gab es Spiegeleier mit Toast, Kaffee und einen Fruchtsalat.

Der Weg ging heute wieder über Straße und über Feldwege. Kurz vor Valdepares habe ich mich dann für den Küstenweg entschieden, da wir nur noch heute und morgen das Meer sehen können. Der Küstenweg war traumhaft schön und man hatte einige schöne Stellen wo man die Küste sehen konnte. In einem gemischten Geschäft kauft noch ein Stück Gummimatte und Sekundenkleber um die Schuhe zu reparieren. Gegen 16:30 Uhr erreichte ich die Herberge Alberque de Peregrinos de Tapia, welche sich direkt an der Küste befand. Ich schnitt zwei Stücke der Gummimatte ab und klebte diese auf meine Schuhe. Ich ging in den naheliegenden Supermarkt und kaufte fürs Abendessen und fürs Frühstück ein. Gegen 20:00 Uhr kam, dann auch die junge deutsche Truppe, die sich wieder einmal sehr viel Zeit beim wandern gelassen hatte. Abends gab es dann nur ein Baguette mit Schinken und Tomate, da niemand mit ins Restaurant gehen wollte. Eine Küche gab es leider nicht.



Tag 19 Camino del Norte 21.4.2018

Tapia de Casariego-Lourenza 46 km

Heute Morgen habe ich das Müsli mit Joghurt zum Frühstück gegessen. Danach bin ich um kurz nach acht Uhr aufgebrochen.kurz vor Penarronda habe ich mich wieder für die Küstenvariante entschieden. Auch hier gab es wieder einige herrliche buchten und Küsten zu sehen. An einem am Weg liegen im Café machte ich eine kurze Rast und genoss die letzte Aussicht auf die Küste. Danach ging es über eine sehr große Brücke nach Ribadeo. Die Brücke ist circa 700 m lang und man musste direkt außen an einem Geländer, welches nur bis maximal zur Hüfte geht auf einem 1 m breiten Weg herlaufen. Für mich der absolute Horror. Ich war heilfroh und mit den Nerven am Ende als ich auf der anderen Seite endlich angekommen bin. Gegen Nachmittag löste sich dann leider die Gummisole, welche ich gestern Abend aufgeklebt hatte. Eigentlich wollte ich in die Herberge in San xusto gehen. Diese hatte aber nach Anruf geschlossen. Jedoch sollte die Herberge in Gondan, welche 2km vorher ist geöffnet haben. Es hatten jedoch beide Herbergen geschlossen. Die nächste Herberge war dann noch mal 7 km entfernt in Lourenza. Gegen 19:00 Uhr erreichte ich dann die Herberge. Diese war schon recht gefüllt. Nach dem Duschen ging ich direkt mit einer Russin in eine Bar und aß ein Pilger Menü. Danach gingen wir noch in den Supermarkt und kauften noch einige Lebensmittel für den nächsten Tag ein.



Tag 20 Camino del Norte 22.4.2018

Lourenza-Abadin 30 km

Heute Morgen habe ich das Müsli was ich noch von gestern hatte mit Jogurt gegessen. Der Weg ging heute direkt recht steil nach oben. Nach 10 km machte ich eine Pause in einem Café. Dabei fiel mir mit Schrecken auf das ich offensichtlich 2 Beutel in der Herberge vergessen hatte. Ein Beutel mit allen Shirts und Oberteilen und der andere mit Unterwäsche und Socken. Ich bat den Wirt in der Herberge anzurufen und ja meine Sachen waren dort. Zum Glück. Der Wirt fuhr extra in die Herberge zurück, um mir die beiden Beutel zu bringen. Ca. 30 min später hatte ich diese wieder und war super glücklich. Ich verabschiedete mich herzlich und ging weiter. Hier gab es die Möglichkeit zwei Wege auszuwählen. Die neue Strecke war etwas kürzer jedoch steiler und die alte Strecke, welche 3 km länger war. Ich entschied mich für die klassische Variante. Der Weg ging nahezu die ganze Zeit über Asphalt und war sehr steil und anstrengend. Ich war heute eh total unmotiviert, da ich gestern aufgrund der 46 km nicht so richtig Lust hatte. Zudem nervten die Schuhe und jetzt auch die Füße aufgrund der schräg abgelaufenen Sohle. Ich machte daher einige Pausen. Ich hatte schon auf der Innenseite der Füße eine starke Druckstelle aufgrund der unnatürlichen Haltung des Fußes und wollte nur noch ankommen. Ein Kaffee oder eine Bar gab es leider auf den gesamten Weg nicht. Gegen 15:30 Uhr erreichte ich dann endlich die Herberge. Schräg gegenüber gab es eine Bar wo wir später zu Abend gegessen haben. Ich wusch auch meine Wäsche und trocknete sie hier. Morgen Früh werde ich zusammen mit Klaus-Peter einem anderen Deutschen, dem seine Brille kaputtgegangen ist um 9:00 Uhr mit dem Taxi abgeholt und fahren zur nächst größeren Stadt. Dort werde ich dann nach neuen Schuhen schauen. So macht einen weiterlaufen keinen Sinn.


Tag 21 Camino del Norte 23.4.2018

Abadín-Vilalba-Lugo-Vilalba

Heute Morgen hatte ich ein Frühstück in dem gegenüberliegenden Kaffee. Um 9:00 Uhr bin ich und Klaus-Peter dann von Taxi abgeholt worden und erreichten um 9:30 Uhr bereits Vilalba. Die Geschäfte machten aber erst um 10:00 Uhr auf. Also tranken wir vorher noch mal einen Kaffee. Ich ging dann mal in Richtung des Einkaufszentrums fand aber kein Schuhgeschäft für Sportschuhe. Also entschied ich mich nach Lugo eine Stadt mit 80.000 Einwohnern zu fahren. Da der Bus jedoch erst um 14:00 Uhr gefahren wäre musste ich mir ein Taxi nehmen. Für die Fahrt bezahlte ich dann 40.-€. In Lugo fand ich ein geeignetes Sportgeschäft und nachdem ich dann einige Schuhe anprobiert hatte entschied ich mich für das identische Paar Trail-Running Schuhe mit Gore Tex, welches ich auch in Deutschland habe. Um 15:00 Uhr fuhr ich dann mit dem Bus wieder zurück nach Vilalba. Die Fahrt dauerte knapp 45 min und kostete 3,50.-€. Ich ging dann in den Supermarkt und machte mir in der Herberge Spaghetti mit Sauce. Die Herberge war bereits gut gefüllt und zu 70% belegt.


Tag 22 Camino del Norte 24.4.2018

Vilalba-Baamonde 21 km

Heute Morgen hörte ich einige bekannte deutsche stimmen. Ich öffnete die Tür zur Küche und traf doch die zwei deutschen und den Spanier wieder. Zum Frühstück hatte ich Müsli mit Joghurt. Heute ist ja mein erster Camino Tag mit neuen Schuhen. Kurz nach dem Losgehen traf ich zwei Spanierinnen Laura und Gloria mit den ich dann gestartet bin. Auf dem Weg trafen wir auch die zwei deutschen Jungs und den Spanier wieder und gingen alle zusammen. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir die Herberge und waren die ersten. Nach einem Kaffee verabschiedeten wir uns von den zwei deutschen und dem Spanier, da diese noch weiter gehen wollten. Frank kommt ja heute in Santiago an und wird dann mit dem Zug zur Herberge kommen. In einem naheliegenden Geschäft habe ich noch einen Pilerausweis für Ihn gekauft.


Tag 23 Camino del Norte 25.4.2018

Baarmonde-A Roxia 30 km

Heute Morgen bin ich mit Frank in das Café direkt neben der Herberge zum Frühstück gegangen. Der Weg verlief heute relativ oft über Asphalt und Landstraßen und erst gegen Ende auf einem schönen Feldweg. Gegen 15.30 Uhr erreichten wir die Herberge. Insgesamt gab es zehn Schlafplätze wir waren genau zehn Pilger eine Pilgerin bekam dann einen zusätzlichen Schlafplatz auf der Couch zugewiesen. Um 19 Uhr aßen wir alle zu Abend. Die Hospitaliero kochte für alle. Es gab Suppe, Salat, Schweinefleisch und Kuchen und Kaffee.



Tag 24 Camino del Norte 26.4.2018

A Roxia-Boimorto 29 km

Heute Morgen gab es ein kleines Frühstück in der Herberge. Jeder bekam 1 Spiegelei, etwas Brot und Marmelade und einen furchtbaren Kaffee. Ich hatte zum Glück noch etwas Müsli das ich mir dann mit 2 Jogurts gegessen habe. Auf dem Weg trafen wir immer wieder das Paar und Anne aus Deutschland. In Sobrado dos Monxes hatten wir dann eine Mittagspause und haben ein Pilgermenü mit Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und Kaffee für 8.50.-€ gegessen. Es war sehr lecker und reichhaltig. Um 17 Ihr erreichten wir die Herberge Alberque de Peregrinos in Boimorte. Mit uns sind nur noch zwei weitere Pilger hier. Wir haben hier noch Wäsche gewaschen und sind dann in die naheliegende Bar auf ein Bier gegangen. Ich hatte heute noch den Rückflug von Santiago nach Frankfurt Hahn für Samstag mit Ryanair per Handy gebucht.


Tag 25 Camino del Norte 27.4.2018

Boimorto-Lavacolla 36 km

Heute Morgen hatten wir in einem Café ca. 600 m von der Herberge entfernt Croissant und Kaffee zum Frühstück. Der Weg verlief heute nur auf der N-634 Landstraße entlang an kilometerlangen Eukalyptus Baumplantagen. Ab und zu gab es ein paar Bauern auf den Feldern beim Ackerbau zu sehen. Am Mittag haben wir ein schöne Tortilla Francesca mit Schinken und Brot in einem Café gegessen, welches zum Glück direkt an der Straße lag. Bei Amarelle trafen wir dann auf einmal auf ganz viele Pilger, da hier der Camino Frances auf den Weg trifft. Um 17 Uhr sind wir in der Herberge Alberque Lavacolla eingetroffen. Im Supermarkt gegenüber haben wir dann Spagetti fürs Abendessen sowie Müsli und Jogurt fürs Frühstück eingekauft.


Tag 26 Camino del Norte 28.4.2018

Lavacolla-Santiago de Compostela 12 km

Heute Morgen hatten wir Müsli mit Frühstück zum Frühstück. Die Nacht war recht unruhig da viele Pilger des Öfteren auf Toilette gegangen sind. Auf dem Weg waren heute extrem viele Pilger unterwegs. An einer Straßenecke gab es auf einem Grundstück einen großen Pilgerladen der eine extrem große Auswahl an Souvenirs und sehr gute Preise im Vergleich zu Santiago hatte. Ich kaufte einige Stoffarmbänder, ein T-Shirt für meinen Vater und eine Einkaufstasche für meine Mutter. Danach tranken wir noch einen Kaffee im direkt nebenliegenden Café. Nach der Brücke erreichten wir das Eingangsschild von Santiago und machten einige Fotos. Dann ging es weitere 2 km ins Stadtzentrum. Um 11.30 Uhr erreichten wir Santiago de Compostela. Wir gingen direkt ins Pilgerbüro, um unsere Compostela zu holen. Dort war es schon recht voll sodass wir 15 min anstehen mussten. Danach gingen wir direkt in ein Café und aßen ein Pilgermenü für 9.-€, für Santiago ein sehr guter Preis. Nach dem Essen gingen wir zur Kathedrale, um einige Fotos zu machen. Danach machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof. Um 13.50 Uhr fuhr ich dann zum Flughafen für 3.-€. Die Ryanair Maschine hatte 30 min Verzögerung und hob erst um 17.30 Uhr ab. Um 19.30 Uhr landete ich in Frankfurt-Hahn. 


Kommentare: 1
  • #1

    Marie langer (Freitag, 24 Mai 2019 20:11)

    Hi Marcel, Danke für deinen Blog. Sag mal, würdest du den Camino den norte nochmal komplett laufen oder ihn mit dem Camino primitivo verbinden?
    LG marie